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Gewerke in der Praxis

Website für Metallbau: Einbruchschutz als Auftragsweg

Fenstergitter, Türsicherung, Kellerschacht: Wie eine Metallbau-Website die Nachrüstung als eigenen Einstieg abbildet, ohne die lange B2B-Strecke zu stören.

15 Min. Lesezeit MetallbauEinbruchschutzLeistungsseiteAnfrageformularHandwerk

Kurz und einfach erklärt

Dieser Text ist für Betriebe im Metallbau. Es geht um Schutz gegen Einbruch, etwa Gitter vor dem Fenster.

Nach einem Einbruch in der Nähe fragen oft Hausbesitzer an. Der Auftrag geht meist an einen Betrieb vor Ort.

Auf vielen Websites ist das nur ein Wort in einer Liste. Besser ist eine eigene Seite mit der Nummer gleich oben.

Ein Formular fragt Art der Öffnung, Maß, Untergrund und Ort ab. Kunden vom Bau haben einen eigenen Weg.

Wir bauen Ihnen so eine Website zum festen Preis.

Nach einem Einbruch in der Nachbarschaft verändert sich die Anfragelage eines Metallbaubetriebs innerhalb weniger Tage. Es ruft nicht der Bauträger an, sondern der Eigentümer eines Reihenhauses, der wissen will, was ein Gitter vor dem Kellerfenster kostet und wann jemand zum Aufmaß kommt. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes weist für 2025 82.920 erfasste Wohnungseinbrüche einschließlich der Versuche aus, nach 78.436 im Jahr davor. Jeder dieser Fälle erzeugt im Umkreis mehrere Anfragen, die kurzfristig entstehen und örtlich vergeben werden. Auf vielen Seiten laufen sie ins Leere, weil die Nachrüstung dort nur ein Stichwort unter Geländern und Toren ist. Dieser Beitrag zeigt, wie ein Betrieb diesen kurzen Weg abbildet, ohne die lange Strecke für Auftraggeber vom Bau zu stören - und was dafür auf der Branchenseite für Metallbau anders aufgebaut sein muss.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Nachrüstung ist der Metallbau-Anlass mit dem kürzesten Entscheidungsweg: Die Anfrage entsteht heute und ist in der nächsten Woche vergeben. Eine Sammelseite, auf der Einbruchschutz zwischen Geländern, Toren und Stahlbau als Stichwort steht, nimmt sie nicht auf.
  • Die Zahl der Anlässe ist nicht klein. Laut der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes wurden 2025 insgesamt 82.920 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2024 waren es 78.436 Fälle. Hinzu kommen 92.870 Fälle von Diebstählen aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen.
  • Fast die Hälfte der Versuche scheitert an der Technik: Laut derselben Quelle scheiterten 2025 nahezu die Hälfte (44,9 Prozent) aller Einbrüche. Das ist das Argument des Betriebs, und es gehört auf die Seite, nicht erst in das Gespräch am Küchentisch.
  • Die Polizei empfiehlt den Einbau von Nachrüstsystemen gemäß DIN 18104 Teil 1 und 2 und hält fest, dass eine widerstandsfähige Grundkonstruktion Voraussetzung ist. Genau deshalb fragt das Formular Öffnungsart, Maß, Untergrund und Montageort ab, bevor irgendjemand über einen Preis spricht.
  • Zwei Einstiege, zwei Formulare, ein Telefonweg: Der kurze Weg für Privatkunden lässt sich abbilden, ohne die lange Strecke für Auftraggeber vom Bau zu verwässern. Getrennt wird auf der Seite, nicht im Postfach.

Warum die Nachrüstung ein eigener Anlass ist

Ein Metallbaubetrieb bedient in der Regel zwei Welten. Die eine besteht aus Geländern, Toren, Stahlbau und Wartung; dort dauert ein Vorgang Wochen bis Monate, der Kontakt läuft über einen Ansprechpartner, und die Website ist Nachweis, nicht Vertriebsweg. Die andere Welt ist die Nachrüstung. Dort entscheidet jemand innerhalb weniger Tage, holt zwei bis drei Angebote ein und vergibt an den Betrieb, der zuerst erreichbar war und beim Aufmaß einen Termin nennen konnte. Auf der Website dieses Betriebs sind beide Welten meistens dieselbe Seite.

Am nächsten liegt der Vergleich mit dem Notdienst - und genau daran scheitert die Übertragung. Wie man eine Rufbereitschaft darstellt, haben wir in einem eigenen Beitrag zur Darstellung des Notdienstes auf der Website beschrieben: Dort zählt der Anruf, das Formular stört, und die entscheidende Angabe ist die Zeit, zu der tatsächlich jemand herausfährt. Die Nachrüstung ist kein Notdienst. Sie hat ein Aufmaß, eine Materialwahl, einen Liefertermin und eine Montage, die geplant wird. Sie braucht deshalb beides: eine Rufnummer für den ersten Kontakt und ein Formular, das die Maße aufnimmt.

Der Unterschied ist kein Detail, sondern bestimmt den Seitenaufbau. Eine Notdienstseite ist eine Seite mit einer einzigen Handlung. Eine Nachrüstungsseite ist eine Seite mit zwei Handlungen, die beide zum Ziel führen dürfen: anrufen oder Maße schicken. Wer beides auf eine Sammelseite legt, auf der außerdem noch Balkongeländer und Industrietore stehen, zwingt den Besucher, die für ihn richtige Zeile selbst zu finden.

AnlassEntscheidungswegWas die Seite dafür braucht
Gitter oder Türsicherung nach einem VorfallTage bis wenige WochenEigene Seite, Rufnummer im ersten Bildschirm, Formular mit Maßfeldern
Klemmendes Tor, defekter AntriebStundenTelefonweg mit Zeiten, keine Formularstrecke
Geländer für ein EinfamilienhausWochenBildstrecke, Materialbeschreibung, Aufmaßtermin
Stahlbau für einen GeneralunternehmerMonateLeistungsumfang, Kapazität, benannter Ansprechpartner
Reparatur einer beschädigten HaustürTageKurzes Formular mit Bild-Upload, Rückrufzeit

Die Tabelle beschreibt keine Rangfolge, sondern vier verschiedene Seiten. Der Fehler, den wir am häufigsten sehen, ist die Gleichbehandlung: eine Leistungsübersicht, auf der alle fünf Zeilen dieselbe Kachel bekommen, dieselbe Länge und denselben Abschluss. Wie sich das auflösen lässt, steht im Beitrag über Leistungsseiten statt einer Sammelseite - dort gewerkeunabhängig, hier mit den Feldern, die ein Metallbaubetrieb wirklich braucht.

Was die Zahlen über den Zeitpunkt sagen

Wer eine eigene Seite für die Nachrüstung baut, sollte wissen, wann sie gelesen wird. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes veröffentlicht dazu eine Auswertung der polizeilichen Kriminalstatistik. Für 2025 weist sie 82.920 erfasste Fälle einschließlich der Einbruchsversuche aus, gegenüber 78.436 Fällen im Jahr 2024. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 14,1 Prozent. Für den Betrieb ist die zweite Zahl die wichtigere: Sie erklärt, warum die Betroffenen sich nicht auf die Aufklärung verlassen, sondern auf die Technik.

Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren.

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Einbruchschutz

Das ist die Landkarte der Anfragen. Fenster im Erdgeschoss, Terrassentüren, Kellerschächte und Nebeneingänge sind die Stellen, an denen ein Metallbaubetrieb arbeitet - und es sind dieselben Stellen, die in der Auswertung auftauchen. Eine Seite, die diese vier Orte benennt, wird von einem Betroffenen wiedererkannt, weil er nach dem Vorfall genau dort gestanden hat.

Der Zeitpunkt lässt sich ebenfalls ablesen. Laut derselben Quelle werden über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche durch Tageswohnungseinbrecher begangen: 2025 waren das 31.332 Fälle beziehungsweise 37,8 Prozent aller Wohnungseinbrüche. Wer tagsüber betroffen ist, sucht abends - und ruft am nächsten Morgen an. Hinzu kommen 92.870 Fälle von Diebstählen aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen, ein Bereich, in dem Kellerfenstergitter und Türsicherungen die übliche Antwort sind.

Die Zahl gehört auf die Seite, nicht in den Prospekt

Die Angabe, dass 2025 nahezu die Hälfte aller Einbrüche im Versuch scheiterte (44,9 Prozent laut der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes), ist das stärkste Argument für eine Nachrüstung - und sie steht auf fast keiner Metallbau-Website. Setzen Sie sie mit Quelle und Jahr auf die Leistungsseite, nicht in eine Broschüre, die der Besucher erst nach dem Termin sieht.

Eine eigene Leistungsseite statt eines Stichworts

Eine Website hat inzwischen fast jeder Betrieb. Laut dem Bitkom-Studienbericht zur Digitalisierung des Handwerks nutzen 94 Prozent der Handwerksbetriebe eine eigene Website, 88 Prozent setzen auf Online-Verzeichnisse. Die Frage ist also nicht, ob es eine Seite gibt, sondern ob der Anlass darauf vorkommt. Die meisten Metallbau-Websites haben eine Seite namens Leistungen, auf der sechs bis zehn Punkte stehen: Geländer, Treppen, Tore, Vordächer, Stahlbau, Reparaturen - und irgendwo dazwischen Einbruchschutz. Dieses Stichwort hat keine eigene Adresse, keine eigene Überschrift und keinen eigenen Abschluss. Es kann deshalb weder verlinkt noch gefunden noch beworben werden. Wer eine solche Übersicht aufräumen will, findet den grundsätzlichen Weg auf unserer Seite zu den Leistungen für Handwerksbetriebe; hier geht es um den einen Punkt, der eine eigene Seite verdient.

Eine eigene Seite heißt: eine Adresse, die den Anlass benennt, eine Überschrift, die das Wort enthält, nach dem jemand sucht, und ein Text, der drei Fragen beantwortet, bevor sie gestellt werden. Was wird nachgerüstet? Wie läuft das ab? Was kostet ein Aufmaß? Die dritte Frage ist die unangenehme, und sie ist der Grund, warum viele Betriebe die Seite gar nicht erst bauen.

Die Antwort muss kein Preis sein. Sie muss nur ehrlich sein: dass das Aufmaß beim Kunden stattfindet, wie lange es dauert, ob es berechnet wird und ob der Betrag bei Auftrag angerechnet wird. Damit ist die Frage vom Tisch, und der Besucher kann sich auf die Sache konzentrieren.

  • Eine Adresse, die den Anlass trägt, nicht die Warengruppe - der Besucher sucht nach dem, was ihm passiert ist, nicht nach der Bezeichnung im Katalog.
  • Eine Überschrift, in der Fenstergitter, Türsicherung, Kellerschacht oder Nachrüstung wörtlich vorkommen, weil genau diese Wörter eingetippt werden.
  • Vier bis sechs Abschnitte, je einer pro Öffnungsart, jeder mit einem Bild aus dem eigenen Betrieb.
  • Ein Absatz zum Ablauf: Anruf, Aufmaß, Angebot, Fertigung, Montage - mit realistischen Zeitangaben statt einer Zusage, die im Sommer nicht zu halten ist.
  • Ein Absatz zur Grundlage: welche Normen der Betrieb anwendet und warum der Untergrund über die Wirkung entscheidet.
  • Ein Abschluss mit zwei Wegen, Rufnummer und Formular, beide ohne Umweg über eine allgemeine Kontaktseite.

Diese Seite ersetzt die Sammelseite nicht, sie hängt darunter. Die Übersicht bleibt der Ort, an dem ein Auftraggeber vom Bau die Breite des Betriebs sieht. Wie sich beides voneinander abgrenzt, ohne dass dieselben Sätze zweimal dastehen, beschreibt der Beitrag zu Leistungsseiten statt einer Sammelseite im Detail.

Der erste Bildschirm: Anruf, Ort, Anlass

Wer nach einem Vorfall sucht, ist selten geduldig. Im ersten Bildschirm müssen drei Dinge stehen: eine Rufnummer, die sich antippen lässt, der Ort oder das Einzugsgebiet und der Anlass in einem Satz. Alles andere - Firmengeschichte, Maschinenpark, Schweißverfahren - kommt darunter. Wie viele Anrufe an einer schlecht platzierten Nummer verloren gehen, haben wir im Beitrag über verlorene Anrufe auf Handwerker-Websites aufgeschrieben.

Die Rufnummer als Text reicht dabei nicht. Sie gehört als Verweis ausgezeichnet, damit ein Fingertipp den Anruf startet, und sie braucht eine Zeitangabe daneben. Steht dort nichts, ruft niemand um 19 Uhr an - er schreibt auch nicht, sondern ist weg. Steht dort, wann besetzt ist und was außerhalb dieser Zeiten passiert, bleibt der Kontakt erhalten.

  • Rufnummer antippbar, mit Zeiten daneben und einem Satz dazu, was außerhalb der Zeiten geschieht.
  • Ein Satz zum Anlass, der die Wörter des Besuchers benutzt: Fenstergitter, Türsicherung, Kellerschacht, Nachrüstung.
  • Das Einzugsgebiet als Text, nicht nur als Karte - eine Karte lädt langsam und beantwortet die Frage nicht, ob der Betrieb bis zum Nachbarort fährt.
  • Ein zweiter Weg direkt daneben: das Formular, sichtbar als Schaltfläche, nicht als Fußzeilenlink.
  • Keine Bildfläche, die den ganzen ersten Bildschirm einnimmt und die Rufnummer nach unten drückt.

Das Wort, nach dem gesucht wird, steht selten im Katalog

Betriebe schreiben Sicherungstechnik, Besucher tippen Fenstergitter. Betriebe schreiben Aufsatzschloss, Besucher tippen Tür sichern lassen. Welche Formulierungen im eigenen Einzugsgebiet tatsächlich benutzt werden, lässt sich prüfen, bevor die Seite geschrieben wird - das Vorgehen dazu steht im Beitrag über lokale Suchbegriffe im Handwerk.

Das Formular für die Nachrüstung

Ein allgemeines Kontaktformular mit Name, E-Mail und Nachricht erzeugt bei der Nachrüstung genau einen Rückruf, in dem alles gefragt wird, was auch im Formular hätte stehen können. Das kostet zweimal Zeit: beim Betrieb und beim Kunden. Welche Felder ein Anfrageformular im Handwerk tragen sollte, steht allgemein im Beitrag über die Felder im Anfrageformular; für die Nachrüstung kommen vier Angaben hinzu, ohne die kein Angebot entsteht.

Diese vier Angaben sind Öffnungsart, Maß, Untergrund und Montageort. Sie sind keine Schikane, sondern die Bedingung dafür, dass überhaupt gerechnet werden kann. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes hält zur Nachrüstung fest, dass eine widerstandsfähige Grundkonstruktion Voraussetzung ist - ob die vorliegt, entscheidet sich am Untergrund und nicht am Produkt.

FeldWarum es gebraucht wirdWas ohne dieses Feld passiert
ÖffnungsartFenster, Terrassentür, Kellerschacht und Haustür führen zu verschiedenen SystemenRückruf mit der Frage, was genau gesichert werden soll
Maß in ZentimeternBreite und Höhe entscheiden über Sondermaß oder StandardmaßAngebot mit Spanne, das der Kunde nicht vergleichen kann
UntergrundMauerwerk, Beton, Holzrahmen und Wärmedämmverbundsystem brauchen verschiedene BefestigungenAufmaßtermin, der ohne Ergebnis endet
MontageortErdgeschoss, Kellerschacht oder Obergeschoss bestimmen Zugang und GerüstfrageKalkulation, die beim Termin neu gemacht wird
Foto der ÖffnungZeigt Bandseite, Profil und Zustand in einem BlickDrei Nachrichten hin und her, bevor ein Termin steht

Fünf zusätzliche Felder klingen nach einer Hürde, sind aber das Gegenteil: Sie sortieren. Wer sie ausfüllt, meint es ernst; wer sie nicht ausfüllen will, ruft an - und genau dafür steht die Nummer daneben. Wichtig ist nur, dass kein Feld erzwungen wird, das ein Laie nicht beantworten kann. Beim Untergrund gehört deshalb eine Auswahl mit der Möglichkeit weiß ich nicht dazu.

Bilder im Formular sind personenbezogene Daten

Ein Foto der Hauseingangstür zeigt in der Regel die Hausnummer, oft auch das Klingelschild. Wer einen Upload anbietet, braucht dafür eine Aussage in der Datenschutzerklärung, eine Speicherfrist und einen Weg, die Datei nach Abschluss zu löschen. Was dabei zu beachten ist, steht im Beitrag zu Impressum und Datenschutz auf der Handwerker-Website.

Ein Aufmaßbogen, der in ein Formular passt

Viele Betriebe haben den Aufmaßbogen längst - auf Papier, im Kombi, dreifach kopiert. Der Schritt zur Website besteht darin, ihn auf die Felder zu reduzieren, die ein Laie ohne Anleitung ausfüllen kann. Alles, was einen Zollstock und Erfahrung braucht, bleibt beim Termin. Was der Kunde selbst weiß, gehört ins Formular.

So sieht eine solche Anfrage aus, wenn sie im Postfach ankommt. Die Struktur ist bewusst schlicht, damit sie sich später in ein Angebot übernehmen lässt, ohne dass jemand abtippt:

anfrage-nachruestung.json
{
  "eingang": "2026-10-02T08:14:00+02:00",
  "anlass": "nachruestung",
  "oeffnungsart": "kellerfenster",
  "anzahl": 3,
  "mass_cm": { "breite": 80, "hoehe": 60 },
  "untergrund": "mauerwerk",
  "montageort": "kellerschacht",
  "foto": "anfrage-4711-1.jpg",
  "ort": "31137 Hildesheim",
  "rueckruf": "vormittags",
  "kontakt": "anfrage@metallbau-musterstadt.invalid"
}

Elf Zeilen, und der Betrieb weiß, ob er rechnen kann. Die Feldnamen sind bewusst in Kleinschreibung ohne Umlaute gehalten, weil sie in der Verarbeitung landen und nicht auf der Seite erscheinen. Was der Besucher sieht, sind ausgeschriebene Bezeichnungen mit Beispielen darunter.

Maß mit Beispiel

Unter dem Feld steht, was gemessen wird: die lichte Öffnung, nicht der Rahmen. Ein Satz genügt, und die Hälfte der Rückfragen entfällt.

Rufnummer daneben

Jedes längere Formular braucht einen sichtbaren Ausweg. Wer beim dritten Feld aufgibt, soll anrufen können, statt die Seite zu schließen.

Bild statt Beschreibung

Ein Foto der Öffnung beantwortet Fragen, die kein Formularfeld stellt - Bandseite, Profil, Zustand des Rahmens, Art der Verglasung.

Bestätigung mit Inhalt

Die Bestätigungsmail wiederholt die Angaben und nennt die Rückrufzeit. Damit hat der Kunde etwas in der Hand und ruft nicht am selben Tag noch einmal an.

Wie ein solches Formular technisch angebunden wird, damit die Anfrage weder im Spam landet noch auf einem fremden Server liegt, gehört zum Aufbau der Seite. Den Rahmen dafür beschreibt unsere Seite zum Erstellen einer Handwerker-Website.

Bilder, die den Unterschied zeigen

Bei der Nachrüstung entscheidet die Ausführung, und die Ausführung ist fotografierbar. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes hält fest, dass eingebaute Sicherungen nur bei fachgerechter Montage ihre volle Wirkung entfalten können. Das ist der Satz, der ein Detailbild rechtfertigt: die Verankerung im Mauerwerk, die Schweißnaht am Gitterrahmen, die Dübelung im Kellerschacht. Kein Katalogbild kann das ersetzen, weil im Katalog keine Wand steht.

Zwei Bildarten wirken hier unterschiedlich. Das Vorher-nachher-Paar zeigt den Zustand und das Ergebnis; es überzeugt Privatkunden. Das Detailbild zeigt die Verbindung zwischen Bauteil und Untergrund; es überzeugt jeden, der schon einmal ein schlecht befestigtes Gitter gesehen hat. Wie man eine Projektgalerie aufbaut, die beides trägt, steht im Beitrag über Vorher-nachher-Bilder im Handwerk.

  • Ein Bild je Öffnungsart, aufgenommen am selben Objekt wie das dazugehörige Detailbild.
  • Die Verankerung im Bild: der Punkt, an dem Bauteil und Untergrund zusammentreffen, formatfüllend.
  • Keine Aufnahme, auf der Hausnummer, Klingelschild oder Kennzeichen lesbar sind - das gilt für die Seite ebenso wie für das Formular.
  • Eine Bildunterschrift, die Material und Befestigung nennt, damit das Bild auch ohne Text für sich steht.

Wer keine eigenen Aufnahmen hat, beginnt beim nächsten Auftrag - mit dem Einverständnis des Kunden und einem Handy, das ruhig gehalten wird. Woran gute Aufnahmen aus dem Betrieb scheitern und wie sich das vermeiden lässt, steht auf unserer Seite zu Fotos für die Handwerker-Website.

Zwei Einstiege, ohne die B2B-Strecke zu stören

Der häufigste Einwand aus dem Betrieb lautet: Wenn wir die Nachrüstung nach vorne holen, sehen uns die Auftraggeber vom Bau als Kleinbetrieb. Der Einwand ist berechtigt und trotzdem lösbar. Die Startseite trennt die beiden Wege in der ersten Sektion, und ab dort laufen sie parallel: eine Strecke für Privatkunden mit Nachrüstung, Reparatur und Geländer, eine Strecke für Auftraggeber mit Stahlbau, Toranlagen und Wartung.

Getrennt wird auf der Seite, nicht im Betrieb. Beide Strecken enden bei derselben Rufnummer, beide Formulare laufen in dasselbe Postfach - nur mit verschiedenen Betreffzeilen, damit die Zuordnung im Büro ohne Nachfrage klappt. Wie eine solche Seite für Metallbaubetriebe im Ganzen aussieht, zeigt unsere Seite für Metallbau-Websites.

  • Zwei Einstiegskacheln in der ersten Sektion, gleich groß, mit klarer Beschriftung statt Symbolen.
  • Zwei Formulare mit verschiedenen Feldern, aber einem gemeinsamen Empfänger und getrennten Betreffzeilen.
  • Eine Rufnummer für beide Wege - zwei Nummern verwirren und verdoppeln die Pflege.
  • Referenzen getrennt ablegen: Einfamilienhaus und Gewerbeobjekt in eigenen Abschnitten, damit jede Zielgruppe ihresgleichen sieht.
  • In der Navigation beide Wege als eigene Punkte, nicht die Nachrüstung als Unterpunkt von Leistungen.
  • Keine doppelten Texte: Was auf beiden Strecken gilt, steht auf einer Seite und wird von der anderen verlinkt.

Andere Gewerke stehen vor derselben Aufgabe mit anderen Anlässen. Für Zimmereien ist es der lange Vorlauf der Baugenehmigung, nachzulesen im Beitrag über Websites für Zimmereien; für Fliesenleger ist es das altersgerechte Bad, beschrieben im Beitrag über die Seite zum altersgerechten Bad. Das Muster ist jedes Mal dasselbe: Ein Anlass mit kurzem Entscheidungsweg bekommt eine eigene Seite.

Schreiben Sie auf, welche Anfragen im letzten Quartal kamen und wie lange jede bis zur Vergabe gedauert hat. Alles unter zwei Wochen ist ein Kandidat für eine eigene Seite.

Was der Betrieb selbst festlegt

Eine Website kann den fachlichen Rahmen nicht erfinden, sie kann ihn nur abbilden. Welche Systeme ein Betrieb anbietet, nach welchen Normen er arbeitet und wo er die Grenze zieht, ist eine Entscheidung des Betriebs. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes empfiehlt den Einbau von Nachrüstsystemen gemäß DIN 18104 Teil 1 und 2 und weist für Neu- und Umbauten auf geprüfte einbruchhemmende Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse RC 2 hin. Was davon zum Leistungsumfang gehört, gehört auf die Seite - nicht mehr und nicht weniger.

Ebenso wichtig ist, was nicht behauptet wird. Eine Nachrüstung erhöht den Widerstand, sie schließt nichts aus. Formulierungen, die ein Ergebnis zusichern, sind rechtlich angreifbar und fachlich falsch. Wer stattdessen benennt, welche Norm angewendet wird und warum der Untergrund den Ausschlag gibt, wirkt glaubwürdiger als jedes Versprechen.

  • Welche Öffnungsarten bearbeitet werden und welche nicht, zum Beispiel Rollläden oder Lichtschächte.
  • Ob nach DIN 18104 nachgerüstet wird und was das für den Untergrund bedeutet.
  • Wie weit der Betrieb fährt - als Liste von Orten, nicht als Radius in Kilometern.
  • Ob das Aufmaß berechnet und bei Auftrag angerechnet wird.
  • Welche Lieferzeit im laufenden Quartal realistisch ist, mit Datum der letzten Aktualisierung.

Der dritte Punkt wird am häufigsten falsch gemacht. Ein Radius sagt niemandem etwas, eine Ortsliste beantwortet die Frage sofort - und sie zahlt auf die Sichtbarkeit ein: Die Dokumentation von Google zum Unternehmensprofil hält fest, dass lokale Suchergebnisse hauptsächlich auf Relevanz, Entfernung und Beliebtheit basieren. Wie sich das Einzugsgebiet sauber darstellen lässt, ohne für jeden Nachbarort eine eigene Seite zu bauen, steht im Beitrag über das Einzugsgebiet auf der Website. Was der Aufbau einer solchen Seite kostet, steht offen auf unserer Preisseite.

Quellen dieses Beitrags

Dieser Beitrag stützt sich auf die Angaben der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes zum Einbruchschutz und zur technischen Sicherung, auf den Bitkom-Studienbericht zur Digitalisierung des Handwerks (504 befragte Handwerksunternehmen, Erhebung 2025) sowie auf die Dokumentation von Google zum Unternehmensprofil. Die Zahlen zu Einbrüchen beziehen sich auf das Berichtsjahr 2025. Wenn Sie Ihre Metallbau-Website einmal daraufhin durchsehen lassen möchten, sprechen Sie uns an.

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