Kurz und einfach erklärt
Dieser Text ist für Zimmereien. Im Holzbau beginnt eine Anfrage oft lange vor dem Bau.
Zeigen Sie Ihre Objekte nach Bauweise, mit Spannweite, Fläche und Bauzeit. Dann sehen Kunden, ob ihr Plan zu Ihnen passt.
Bei einer Aufstockung kommt ein neues Stockwerk auf ein Haus. Dafür lohnt eine eigene Seite. Ob so ein Bau erlaubt ist, entscheidet das Baurecht.
Das Formular fragt nach Vorhaben, Art des Objekts, Ort und Zeitraum. Ohne Zeitraum ist eine Anfrage kaum zu planen.
Wir bauen Ihnen so eine Website zum festen Preis.
Eine Anfrage im Holzbau beginnt selten mit einem Termin. Sie beginnt mit einem Grundstück, mit einem Dachgeschoss, das zwei Zimmer mehr tragen soll, oder mit einer Halle, die im übernächsten Sommer stehen muss. Zwischen dem ersten Klick auf die Website einer Zimmerei und der Montagewoche liegen Entwurf, Statik, Bauantrag und Abbund, im Regelfall also Monate. Der Anteil der genehmigten Gebäude, bei denen überwiegend Holz verbaut wurde, ist im Wohnungsneubau auf 24,4 Prozent gestiegen (Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2026), und im ersten Halbjahr 2026 wurden 126.300 Wohnungen genehmigt, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Statistisches Bundesamt). Die Anfragen kommen damit früher und in größerer Zahl, als der Kapazitätsplan vieler Betriebe abbildet. Eine Website, die darauf mit einer Bildergalerie antwortet, verschiebt die ganze Sortierarbeit ins Telefonat. Dieser Beitrag beschreibt, welche Objektdaten auf die Seite gehören, wie ein Anfrageformular im Holzbau aufgebaut ist und woran ein Betrieb erkennt, ob eine Anfrage anschlussfähig ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Im Holzbau entscheidet nicht das Bild, sondern das Objekt: Bauweise, Spannweite, Geschossfläche und Bauzeit beantworten die Frage, ob ein Vorhaben in den Betrieb passt, bevor jemand anruft.
- Der Markt trägt: Der Anteil der genehmigten Gebäude mit überwiegend Holz liegt im Wohnungsneubau bei 24,4 Prozent, getragen von 12.033 Betrieben mit 74.957 tätigen Personen (Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2026 von Holzbau Deutschland im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes).
- Aufstockung und Umbau sind ein eigener Auftragsweg, kein Nebensatz auf der Neubauseite: 20.800 der im ersten Halbjahr 2026 genehmigten Wohnungen entstanden durch Umbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, 9,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Statistisches Bundesamt).
- Ob eine Aufstockung zulässig ist, entscheidet nicht die Website, sondern das Baurecht: Innerhalb bebauter Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist (§ 34 Absatz 1 BauGB).
- Das Formular fragt Bauvorhaben, Objektart, Ort und Zeitfenster ab. Eine Anfrage ohne Zeitfenster ist im Holzbau keine Anfrage, sondern eine Absichtserklärung mit offenem Datum.
Warum eine Anfrage im Holzbau anders beginnt
Wer eine Zimmerei sucht, hat meistens eine Vorstellung vom Ergebnis und keine vom Weg dorthin. Die Anfragen kommen aus drei Richtungen: aus einem Neubau, der in Holzbauweise entstehen soll, aus einem Bestandsgebäude, das ein Geschoss oder einen Anbau bekommen soll, und aus dem Dach, also Dachstuhl, Gaube und Sanierung nach einem Schaden. Diese drei Wege haben wenig gemeinsam. Sie unterscheiden sich im Vorlauf, in den Unterlagen, die der Bauherr mitbringt, und in der Frage, wer zuerst gebraucht wird: der Zimmerer, der Tragwerksplaner oder der Entwurfsverfasser. Eine Website, die alle drei in dieselbe Startseite kippt, zwingt den Betrieb, diese Unterscheidung jedes Mal am Telefon zu treffen.
Die Zahlen der Branche sprechen für den Holzbau. Im Geschäftsjahr 2025 zählte das Zimmerer- und Holzbaugewerbe 12.033 Betriebe mit 74.957 tätigen Personen und einem Umsatz von 10,242 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 2,9 Prozent; der Anteil der genehmigten Gebäude, bei denen überwiegend Holz verbaut wurde, erreichte im Wohnungsneubau mit 24,4 Prozent einen Höchststand (Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2026, herausgegeben von Holzbau Deutschland im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes). Ein Betrieb dieser Größenordnung beschäftigt im Schnitt sechs Personen. Damit ist die Zeit, die für Rückfragen am Telefon zur Verfügung steht, der knappste Posten im Haus.
Dazu kommt die Genehmigungslage. Laut Statistischem Bundesamt wurden im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland Baugenehmigungen für 126.300 Wohnungen erteilt, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum; 20.800 davon entstanden als Umbaumaßnahme in bestehenden Gebäuden, ein Plus von 9,2 Prozent. Jede dieser Genehmigungen ist ein Vorhaben, das Monate vor dem ersten Kranwagen beginnt, und ein Teil davon sucht in dieser Zeit im Netz nach einem Betrieb, der die Bauweise beherrscht und im passenden Quartal frei ist. Beides steht selten auf einer Website.
| Anfrageweg | Was der Bauherr mitbringt | Was die Website dafür zeigen muss |
|---|---|---|
| Neubau in Holzbauweise | Grundstück, oft einen Entwurf, selten eine Statik | Objekte nach Bauweise mit Geschossfläche, Bauzeit und Baujahr |
| Aufstockung im Bestand | Ein Haus, eine Idee, kein Aufmaß | Beispiele mit Ausgangslage, aufgestockter Fläche und Dauer der Montage |
| Anbau, Carport, Balkon | Ein Maß vom Zollstock und ein Foto des Bestands | Kleine Objekte mit Fläche, Ausführung und Bauzeit in Tagen |
| Dachstuhl und Sanierung | Einen Termin des Rohbauers oder einen Schaden | Ablauf, Zeitfenster und die Angabe, ab wann der Betrieb frei ist |
| Halle und Gewerbebau | Nutzung, Spannweite und einen Termin zum Bezug | Objekte mit Spannweite, Tragwerk und Montagedauer |
Fünf Zeilen, fünf verschiedene Gespräche. Genau deshalb reicht eine Sammelseite mit der Überschrift Leistungen im Holzbau nicht aus: Sie beantwortet keine dieser Zeilen, sondern nennt sie nur. Warum je Auftragsweg eine eigene Seite entsteht und was darauf stehen muss, beschreibt der Beitrag zu Leistungsseiten statt einer Sammelseite. Für eine Zimmerei sind es in der Regel vier bis sechs Seiten, nicht zwanzig.
Objekte nach Bauweise statt Bildergalerie
Fast jede Zimmerei hat gute Bilder. Ein Dachstuhl im Gegenlicht, ein Kran über dem Giebel, der fertige Wohnraum mit sichtbaren Sparren. Diese Bilder verkaufen Vertrauen, aber sie beantworten keine einzige Frage, die ein Bauherr vor dem Anruf hat. Er will wissen, ob der Betrieb schon einmal ein zweigeschossiges Haus in Holzrahmenbauweise gebaut hat, wie groß es war, wie lange die Montage gedauert hat und in welchem Landkreis es steht. Eine Galerie ohne diese Angaben ist ein Album. Eine Objektübersicht mit diesen Angaben ist ein Argument.
Der Anteil der genehmigten Gebäude, bei denen überwiegend Holz verbaut wurde, ist beim Wohnungsneubau auf einen neuen Höchststand von 24,4 Prozent gestiegen und bleibt auch beim Nichtwohnbau auf einem hohen Niveau.
Der Satz beschreibt die Nachfrage, nicht den einzelnen Betrieb. Genau darin liegt die Aufgabe der Website: Sie muss zeigen, welchen Teil dieser Nachfrage der Betrieb bedient. Ein Objekteintrag braucht dafür keine Fallstudie, sondern vier Angaben und ein Bild. Bauweise, weil sie den Arbeitsablauf bestimmt. Größe, weil sie den Aufwand bestimmt. Bauzeit, weil sie die Erwartung setzt. Ort auf Ebene des Landkreises, weil der Bauherr wissen will, ob der Betrieb in seiner Gegend arbeitet, ohne dass eine fremde Adresse auf der Seite steht.
Diese Objekteinträge lassen sich filtern, und genau das ist ihr Wert. Wer eine Aufstockung plant, klickt auf Aufstockung und sieht sechs Vorhaben statt sechzig Bilder. Wer eine Halle braucht, sieht Spannweiten. Der Filter ersetzt die erste Rückfrage des Betriebs, und er tut es rund um die Uhr. Für die Seite selbst bedeutet das etwas Unbequemes: Jedes Objekt braucht gepflegte Daten, nicht nur ein Foto vom Telefon. Der Aufwand entsteht einmal je Objekt und spart danach jedes Mal, wenn jemand anruft und fragt, ob so etwas schon gebaut wurde.
Vier Angaben machen aus einem Bild ein Objekt
Was vor dem Anruf bereits entschieden ist
Im Holzbau hat der Bauherr eine Reihe von Entscheidungen schon getroffen, bevor er auf die Seite kommt, und eine Reihe anderer kann er gar nicht treffen. Das Grundstück ist gekauft oder das Haus steht. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro oder ist eine Skizze auf Karopapier. Ob das Vorhaben genehmigt wird, weiß in diesem Moment niemand. Eine Website, die so tut, als ließe sich das im Formular klären, erzeugt falsche Erwartungen. Eine Website, die den Stand der Planung abfragt, trennt dagegen mit einem Feld die Anfrage von der Absichtserklärung.
Die rechtliche Hürde steht dabei nicht im Vertrag, sondern im Baugesetzbuch. Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist (§ 34 Absatz 1 BauGB). Für eine Aufstockung heißt das: Die Nachbarschaft entscheidet mit. Kein Betrieb kann diese Frage im ersten Gespräch beantworten, und keine Website sollte es versuchen. Sie kann aber erklären, wer die Frage klärt und in welcher Reihenfolge.
Das ist der Punkt, an dem eine Zimmerei sich von den Betrieben unterscheidet, die am selben Tag kommen können. Hier wird nicht Erreichbarkeit verkauft, sondern Verlässlichkeit über Monate. Wer auf der Seite beschreibt, wie ein Vorhaben von der Anfrage bis zur Montage läuft, wer welche Unterlage liefert und wann die Entscheidung über den Termin fällt, nimmt dem Bauherrn die Unsicherheit, die ihn sonst dazu bringt, parallel bei vier Betrieben anzufragen.
- Stand der Planung: Idee, Entwurf vom Architekturbüro, Bauantrag eingereicht oder Genehmigung erteilt.
- Objektart: Neubau, Aufstockung, Anbau, Dachstuhl, Sanierung, Gewerbebau.
- Bauweise, sofern schon festgelegt: Holzrahmenbau, Holztafelbau, Ständerbau, Massivholz.
- Maße, so grob wie sie vorliegen: Grundfläche, Geschosse, gewünschte Spannweite.
- Ort auf Ebene von Gemeinde und Landkreis, damit die Anfahrt zur Baustelle einschätzbar ist.
- Zeitfenster als Quartal oder Jahreszeit, nicht als Wunschdatum.
Sechs Felder, die ein Betrieb in unter einer Minute liest. Sie ersetzen kein Aufmaß, aber sie beantworten die Frage, ob sich eine Fahrt lohnt. Bilder helfen dabei mehr als Text, sofern sie den Zustand zeigen und nicht die Stimmung: Der Beitrag zu Vorher-Nachher-Bildern beschreibt, wie eine Galerie aufgebaut wird, in der die Ausgangslage genauso sichtbar ist wie das Ergebnis. Im Holzbau ist die Ausgangslage oft das Wertvollste am Bild.
Das Anfrageformular im Holzbau
Ein Formular mit Name, E-Mail und Nachricht ist im Holzbau kaum brauchbar. Es erzeugt Anfragen, die aus einem Satz bestehen, und jede davon kostet einen Rückruf, bevor überhaupt klar ist, ob das Vorhaben in den Kalender passt. Umgekehrt vertreibt ein Formular mit zwanzig Pflichtfeldern den Bauherrn, der abends um halb elf auf dem Sofa sitzt und etwas anstoßen will. Die brauchbare Mitte liegt bei sechs bis acht Feldern, von denen die Hälfte Auswahlfelder sind und nur zwei Pflicht.
Entscheidend ist die Reihenfolge. Zuerst kommt das Bauvorhaben als Auswahl, weil es alles Weitere bestimmt, danach Objektart und Ort, dann das Zeitfenster, erst am Ende die Kontaktdaten. Wer die Kontaktdaten nach vorn stellt, bekommt mehr Abbrüche, weil der Bauherr das Gefühl hat, sich zu verpflichten, bevor er etwas erklärt hat. Und ein Feld für vorhandene Unterlagen gehört dazu: Ein angehängter Grundriss spart im Zweifel zwei Telefonate.
- Bauvorhaben als Auswahl: Neubau, Aufstockung, Anbau, Dachstuhl, Sanierung, Gewerbebau, Sonstiges.
- Objektart und ungefähre Größe: Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Halle, Nebengebäude, mit Fläche.
- Ort: Gemeinde und Landkreis als Freitext, keine Straße, keine Hausnummer.
- Zeitfenster: Quartal und Jahr als Auswahl, dazu die Angabe, ob der Termin fest ist.
- Stand der Planung: von der Idee bis zur erteilten Genehmigung, als einzelne Auswahl.
- Unterlagen: Grundriss, Lageplan oder Fotos als Anhang, ausdrücklich freiwillig.
- Kontakt: Name, Telefon oder E-Mail, eine Zeile für alles, was sonst nirgends hinpasst.
Das Zeitfenster ist das wichtigste Feld
Genehmigung, Statik, Abbund: der Vorlauf
Der Vorlauf ist das, was den Holzbau von fast allen anderen Gewerken unterscheidet, und er ist der Grund, warum die Website anders aufgebaut sein muss. Zwischen der ersten Anfrage und der Montagewoche liegen mehrere Schritte, die nacheinander laufen und von denen keiner beschleunigt werden kann, indem man früher anruft. Der Entwurf muss stehen, bevor der Tragwerksplaner rechnen kann. Der Bauantrag braucht die Unterschrift der entwurfsverfassenden Person. Die Genehmigung braucht die Behörde. Der Abbund braucht die geprüfte Statik, und die Montage braucht einen Kran und trockenes Wetter.
Diese Kette gehört auf die Website, und zwar nicht als Werbetext, sondern als Ablauf mit Zuständigkeiten. Sie leistet zweierlei: Der Bauherr versteht, warum er im Januar anfragen sollte, wenn er im September einziehen will, und der Betrieb hat eine Seite, auf die er in jedem zweiten Telefonat verweisen kann. Wer seinen Ablauf einmal sauber aufschreibt, führt danach kürzere Gespräche mit weniger Missverständnissen.
| Schritt | Wer liefert | Was die Website dazu sagt |
|---|---|---|
| Anfrage und Vorgespräch | Bauherr, mit Objektdaten aus dem Formular | Welche Angaben gebraucht werden und was danach passiert |
| Entwurf und Kostenrahmen | Architekturbüro oder der Betrieb selbst | Ob der Betrieb den Entwurf übernimmt oder mit dem Büro des Bauherrn arbeitet |
| Statik und Bauantrag | Tragwerksplanung, entwurfsverfassende Person | Wer den Antrag einreicht und welche Unterlagen der Bauherr beisteuert |
| Genehmigung | Bauaufsicht der Gemeinde oder des Landkreises | Dass die Dauer nicht beim Betrieb liegt und wie lange sie hier üblich ist |
| Abbund und Vorfertigung | Abbundbetrieb oder eigene Halle | Ab wann der Termin verbindlich wird und was ihn noch verschiebt |
| Montage | Die Zimmerei mit Kran und Kolonne | Wie viele Tage die Montage dauert und was auf der Baustelle bereitstehen muss |
Sechs Schritte, sechs Sätze. Mehr braucht die Ablaufseite nicht. Wer zusätzlich anbietet, das Vorgespräch direkt über die Seite zu vereinbaren, verkürzt die erste Schleife noch einmal; wie Terminanfragen ohne fremden Dienst organisiert werden, steht im Beitrag zu Terminanfragen über die Website. Für eine Zimmerei genügt in der Regel ein Zeitfenster pro Woche, in dem Vorgespräche stattfinden.
Der Rückruf entscheidet, nicht die Seite
Ein Objektdatenblatt auf einer Seite
Damit die Objektübersicht nicht nach dem dritten Eintrag einschläft, braucht sie eine feste Form. Diese Form entsteht am besten einmal und wird danach nur noch ausgefüllt, im Zweifel vom Polier auf der Rückfahrt. Wichtig ist, dass die Felder dieselben bleiben, denn nur dann lässt sich später filtern und vergleichen. Ein Objekt, das statt der Geschossfläche einen Satz über das schöne Licht enthält, fällt aus jedem Filter heraus.
Die folgende Struktur hat sich bewährt, weil sie in eine Notiz auf dem Telefon passt und trotzdem alles enthält, was die Seite später anzeigt. Sie ist bewusst knapp gehalten: Wer zwölf Felder ausfüllen muss, füllt am Ende keines aus.
{
"objekt": "Aufstockung Einfamilienhaus",
"bauweise": "Holzrahmenbau, vorgefertigte Wandelemente",
"ort": "Landkreis Hildesheim",
"geschossflaeche": "96 Quadratmeter",
"spannweite": "5,40 Meter",
"montage": "4 Tage mit Kran",
"gesamtdauer": "9 Wochen ab Abbund",
"vorlauf": "Anfrage im März, Genehmigung im Juli, Montage im September",
"besonderheit": "Bestand bewohnt, Dach in zwei Abschnitten geöffnet",
"jahr": 2025,
"bilder": ["vorher-strasse.jpg", "montage-tag2.jpg", "fertig-giebel.jpg"]
}Elf Zeilen je Objekt, und die Übersicht trägt sich selbst. Wer neu baut oder umbaut, sollte diese Struktur vor dem Start festlegen und nicht hinterher, weil das Nachtragen von Daten zu fünfzig Objekten die unangenehmste Arbeit im ganzen Projekt ist. Wir klären das vor dem ersten Entwurf, wenn jemand eine Handwerker-Website erstellen lassen möchte, weil es die Struktur der halben Seite bestimmt.
Bauweise zuerst
Holzrahmen, Holztafel, Ständerbau oder Massivholz: Die Bauweise ist der erste Filter, weil sie bestimmt, wie der Betrieb arbeitet und welche Vorhaben überhaupt passen.
Maß statt Adjektiv
Geschossfläche, Spannweite, Anzahl der Geschosse. Zahlen am Objekt ersetzen die Wörter groß, aufwendig und anspruchsvoll, die nichts unterscheiden.
Zeit sichtbar machen
Montagedauer in Tagen und Gesamtdauer ab Abbund. Wer den Vorlauf offen zeigt, bekommt Anfragen, die zum eigenen Kalender passen, statt Absagen nach dem dritten Gespräch.
Gebiet statt Adresse
Landkreis und Gemeinde genügen. Das zeigt dem Bauherrn die Anfahrt und nennt trotzdem keine fremde Adresse auf der eigenen Seite.
Diese vier Karten sind zugleich die Gliederung der Leistungsseite für den Holzbau. Sie stehen in dieser Reihenfolge, weil der Bauherr in dieser Reihenfolge fragt: Was baut ihr, wie groß, wie lange, und kommt ihr zu mir? Welche Bausteine zu einer solchen Seite gehören, steht in der Übersicht unserer Leistungen für Handwerksbetriebe.
Drei Anfragen, die unterschiedlich weiterlaufen
Der erste Fall ist der Bauherr mit Grundstück und Entwurf. Er hat ein Architekturbüro, einen Zeitplan und meistens eine Vorstellung vom Budget. Diese Anfrage ist anschlussfähig: Der Betrieb kann rechnen, sobald er den Entwurf sieht. Der zweite Fall ist die Aufstockung. Hier fehlt fast immer die Statik des Bestands, und der Bauherr weiß nicht, ob sein Haus die zusätzliche Last trägt. Diese Anfrage braucht einen Termin vor Ort, bevor irgendjemand eine Zahl nennt.
Der dritte Fall ist die Sanierung nach einem Schaden oder der Dachstuhl für einen Rohbau, der bereits steht. Hier ist der Termin das ganze Thema, und die Frage lautet nur, ob der Betrieb in diesem Fenster frei ist. Alle drei Fälle sind richtige Anfragen, aber sie brauchen verschiedene erste Antworten. Eine Website, die das Bauvorhaben abfragt, kann die Antwort bereits auf der Bestätigungsseite unterschiedlich ausspielen und damit die erste Rückfrage sparen.
- Neubau mit Entwurf: Unterlagen anfordern, Termin für das Vorgespräch anbieten, Kapazität im genannten Quartal prüfen.
- Aufstockung im Bestand: Ortstermin anbieten, auf die Prüfung der vorhandenen Tragkonstruktion hinweisen, keine Zahl vor dem Termin nennen.
- Dachstuhl mit festem Termin: zuerst den Kalender prüfen, dann antworten, und bei Absage den Zeitraum nennen, in dem wieder etwas frei ist.
- In allen drei Fällen: eine Eingangsbestätigung mit Datum und dem Hinweis, wann der Rückruf kommt. Sie kostet nichts und beendet das parallele Anfragen bei vier Betrieben.
Die Unterscheidung nach Anlass ist kein Sonderweg des Holzbaus. Eine Tischlerei sortiert nach Möbelstück und Raum, wie der Beitrag zur Website für Tischlereien zeigt, und ein Dachdecker sortiert nach Dringlichkeit, weil beim Sturmschaden die Stunde zählt; ein Metallbauer sortiert nach Anlass, wie der Beitrag zum Einbruchschutz als Auftragsweg beschreibt. Im Holzbau sortiert die Seite nach Bauvorhaben und Zeitfenster, weil das die beiden Größen sind, die über den Auftrag entscheiden.
Was der Betrieb an der eigenen Seite prüfen kann
Für die meisten Prüfungen braucht es niemanden von außen. Rufen Sie die eigene Seite auf dem Telefon auf und suchen Sie die Antwort auf eine einzige Frage: Baut dieser Betrieb eine Aufstockung in Holzrahmenbauweise? Wenn die Antwort mehr als zwei Klicks braucht oder gar nicht zu finden ist, fehlt die Objektübersicht, nicht die Nachfrage. 94 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen eine eigene Website (Bitkom), und ein guter Teil davon zeigt Bilder, aber keine Angaben.
Die zweite Prüfung ist das eigene Formular. Füllen Sie es aus wie ein Bauherr, der im übernächsten Jahr bauen will, und sehen Sie nach, was in Ihrem Postfach ankommt. Steht dort ein Zeitfenster? Steht dort ein Ort? Wenn nicht, fehlen Felder, und jede Anfrage kostet weiterhin zwei Telefonate. Die dritte Prüfung ist der Blick auf die Startseite mit der Frage, ob dort das Wort Aufstockung überhaupt vorkommt. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes entstanden im ersten Halbjahr 2026 rund 20.800 genehmigte Wohnungen durch Umbau bestehender Gebäude, 9,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das ist ein Auftragsweg, kein Randthema.
- Objektübersicht: Gibt es einen Filter nach Bauweise, und hat jedes Objekt Fläche, Bauzeit und Landkreis?
- Formular: Fragt es Bauvorhaben, Objektart, Ort und Zeitfenster ab, und kommen diese Angaben auch im Postfach an?
- Aufstockung und Umbau: Gibt es dafür eine eigene Seite, oder steht das Thema als Stichwort in einer Liste?
- Ablauf: Steht auf der Seite, wer Entwurf, Statik und Bauantrag liefert und wie lange das dauert?
- Zeitfenster: Sagt die Seite, ab wann der Betrieb wieder frei ist, wenigstens auf das Quartal genau?
- Rückruf: Ist eine feste Zeit genannt, zu der zurückgerufen wird, und stimmt sie mit der Praxis überein?
Die sechs Punkte sind in einer halben Stunde durchgesehen. Wer dabei feststellt, dass die Seite zwar schön ist, aber keine dieser Fragen beantwortet, hat kein Gestaltungsproblem, sondern ein Strukturproblem. Dazu gehört auch die Frage, wie weit der Betrieb überhaupt fährt: Wie das Einzugsgebiet auf der Website dargestellt wird, ohne für jeden Ort eine eigene Seite zu erfinden, beschreibt der zugehörige Beitrag.
Objekte sammeln
Zehn abgeschlossene Vorhaben aus den letzten drei Jahren heraussuchen, möglichst verteilt über Neubau, Aufstockung, Anbau und Dach. Zu jedem Vorhaben die vier Angaben notieren: Bauweise, Größe, Bauzeit, Landkreis.
Bilder zuordnen
Je Objekt drei Bilder: Ausgangslage, Montage, fertiger Zustand. Bilder ohne Objektdaten kommen in die zweite Reihe, nicht in die Übersicht.
Wege trennen
Je Auftragsweg eine Seite anlegen, die Objektübersicht darunter filtern und das Formular mit dem passenden Bauvorhaben vorbelegen, damit das Feld schon ausgefüllt ist.
Anfragen mitlesen
Nach drei Monaten die eingegangenen Anfragen durchsehen: Welche Felder blieben leer, welche Frage kam trotzdem am Telefon? Diese Frage gehört danach auf die Seite.
Zehn abgeschlossene Vorhaben aus den letzten drei Jahren heraussuchen, möglichst verteilt über Neubau, Aufstockung, Anbau und Dach. Zu jedem Vorhaben die vier Angaben notieren: Bauweise, Größe, Bauzeit, Landkreis.
Je Objekt drei Bilder: Ausgangslage, Montage, fertiger Zustand. Bilder ohne Objektdaten kommen in die zweite Reihe, nicht in die Übersicht.
Je Auftragsweg eine Seite anlegen, die Objektübersicht darunter filtern und das Formular mit dem passenden Bauvorhaben vorbelegen, damit das Feld schon ausgefüllt ist.
Nach drei Monaten die eingegangenen Anfragen durchsehen: Welche Felder blieben leer, welche Frage kam trotzdem am Telefon? Diese Frage gehört danach auf die Seite.
Was der Betrieb im Alltag festlegt
Drei Entscheidungen bleiben beim Betrieb, weil sie nichts mit Technik zu tun haben. Die erste: Welche Vorhaben will der Betrieb überhaupt? Wer keine Carports mehr baut, sollte das auf der Seite sagen, statt jede Woche abzusagen. Die zweite: Wie weit reicht das Gebiet? Eine Zimmerei mit Kran und Kolonne rechnet anders als ein Zweimannbetrieb im Dachausbau. Die dritte: Wie offen wird über Zeit gesprochen? Der Satz, dass die nächsten freien Montagewochen im zweiten Quartal liegen, kostet Anfragen und spart Absagen.
Diese drei Antworten bestimmen den Zuschnitt der Seite stärker als jede Gestaltungsfrage. Sie entscheiden, welche Leistungsseiten es gibt, welche Auswahl im Formular steht und welche Objekte in der Übersicht ganz oben stehen. Wer sie nicht beantwortet, bekommt eine Seite, die alles anbietet, und damit Anfragen zu allem, was jemand für Holzbau hält.
- Auftragswege: welche Vorhaben angenommen werden und welche ausdrücklich nicht.
- Gebiet: der Umkreis in Kilometern oder die Landkreise, in denen der Betrieb arbeitet.
- Kapazität: ab wann die nächsten Montagewochen frei sind, wenigstens auf das Quartal genau.
- Vorgespräch: ob es vor Ort stattfindet, was es umfasst und wer daran teilnimmt.
- Unterlagen: welche Angaben der Bauherr mitbringen sollte, damit das Gespräch etwas bringt.
Fünf Zeilen, einmal festgelegt, und die Seite schreibt sich fast von selbst. Ob dabei auch Preise auf die Seite gehören, ist eine eigene Frage: Der Beitrag zu Preisen auf der Handwerker-Website wägt ab, wann eine Angabe hilft und wann sie schadet. Was eine Website und ihre laufende Betreuung bei uns kosten, steht offen in der Preisübersicht.
Quellen dieses Beitrags
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