Webdesign für Handwerksbetriebe, das nach Ihrem Betrieb aussieht
Farbwelt, Schrift, Bilder und Aufbau kommen aus dem, was Sie jeden Tag tun — nicht aus einer Vorlage, die für jede Branche herhalten muss.
Kurz und einfach erklärt
Hier erklären wir, wie wir Websites für Handwerksbetriebe gestalten. Die Seite soll aussehen wie Ihr Betrieb.
Farben und Schrift nehmen wir aus dem, was Sie schon haben. Das kann Ihr Firmenwagen sein oder Ihre Arbeitskleidung. Wir nutzen wenig Farben, damit die Seite ruhig wirkt.
Wir zeigen Bilder von Ihren eigenen Baustellen. Das wirkt echter als gekaufte Bilder.
Die Seite bauen wir zuerst für das Handy. Die Schrift ist groß, und die Knöpfe sind leicht zu treffen.
Die Gestaltung ist im festen Preis enthalten. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.
Kennzahlen
94 %
der Handwerksbetriebe haben eine eigene Website (Bitkom)
74 %
der Betriebe: Kunden sind kritischer geworden (Bitkom)
89 %
der Betriebe: Kunden erwarten individuelle Angebote (Bitkom)
19 Pixel
Fließtext am Telefon
Preise · netto zzgl. Umsatzsteuer
- Farbwelt, Schriftpaar und Bildsprache im Festpreis ab 1.490 Euro netto
- Neugestaltung einer bestehenden Website ab 2.900 Euro netto
- Website-Betreuung ab 49 Euro pro Monat, mit einem Monat Frist zum Monatsende kündbar, keine Mindestlaufzeit
- Hosting in Deutschland ab 15 Euro pro Monat, mit einem Monat Frist zum Monatsende kündbar, keine Mindestlaufzeit
Die vollständige Gestaltung steckt im Festpreis der Website ab 1.490 Euro netto: Farbwelt, Schrift, Bildsprache, Seitenaufbau und die Muster für Start-, Leistungs-, Referenz- und Kontaktseite. Soll eine bestehende Website neu gestaltet und dabei umgezogen werden, liegt der Relaunch ab 2.900 Euro netto. Die Bildbegleitung vor Ort hat keinen eigenen Preis, sie ist Teil des Projektpreises. Vor dem Start steht der Betrag fest.
Preisstand: September 2026.
94 Prozent (Bitkom) der Handwerksbetriebe haben eine eigene Website. Die Frage ist also längst nicht mehr, ob es eine gibt, sondern was jemand in den ersten Sekunden darauf erkennt. Gleichzeitig stellen 74 Prozent (Bitkom) der Betriebe fest, dass Kundinnen und Kunden kritischer geworden sind. Wer eine Fassade saniert, ein Dach deckt oder eine Anlage in Betrieb nimmt, verkauft ein sichtbares Ergebnis. Genau das muss die Gestaltung zeigen, statt es hinter Textblöcken zu verstecken. Diese Seite beschreibt, wie wir Farbwelt, Schrift, Bilder und Aufbau für einen Handwerksbetrieb festlegen — und warum das Ergebnis anders aussehen darf als der Auftritt einer Kanzlei, ohne dabei an Seriosität zu verlieren.
Gestaltung im direkten Vergleich
Das Wichtigste zur Gestaltung in Kürze
- Farbe und Schrift werden nicht ausgesucht, sondern abgeleitet: aus Fahrzeugbeschriftung, Arbeitskleidung, Bauschild und Drucksachen, die es im Betrieb längst gibt.
- Zwei Farben plus Grautöne reichen. Wer sieben Farben verwendet, hat keine Hauptfarbe mehr, sondern nur noch Unruhe.
- Der Fließtext ist am Telefon 18 bis 20 Pixel groß, weil er draußen bei Sonne und mit müden Augen gelesen wird.
- Bilder aus dem eigenen Betrieb schlagen jedes Motiv aus einer Bilddatenbank, auch wenn sie technisch nicht perfekt sind.
- Seriosität entsteht durch Ordnung — gleiche Abstände, eine Schriftfamilie, vollständige Angaben — nicht durch gedeckte Farben.
Was die Gestaltung im Handwerk leisten muss
Eine Handwerker-Website hat drei Aufgaben, und alle drei entscheiden sich im ersten Bildschirm: Sie muss zeigen, welches Gewerk hier arbeitet, in welcher Gegend das geschieht und wie man in Kontakt kommt. Alles Weitere ist Vertiefung. Das klingt schlicht, wird in der Praxis aber selten eingehalten. Viele Auftritte beginnen mit einem Begrüßungstext, der für jede Branche passen würde, und zeigen das erste echte Projektbild erst weit unten. Gestaltung heißt hier nicht Dekoration, sondern Reihenfolge: Was zuerst zu sehen ist, entscheidet, ob jemand bleibt. Und weil der weit überwiegende Teil der Besuche vom Telefon kommt, wird jede Entscheidung zuerst am kleinen Bildschirm getroffen und erst danach auf den großen übertragen.
Farbwelt
Zwei Farben plus Grautöne, abgeleitet aus Fahrzeug, Kleidung und Schildern. Der Signalton bleibt Anruf und Formular vorbehalten, damit er wirkt.
Schrift
Eine Schriftfamilie in zwei bis drei Schnitten. Kräftig genug, um bei Sonnenlicht auf dem Handydisplay noch zu stehen, ohne zu schreien.
Bildsprache
Eigene Baustellen, eigene Werkstatt, eigene Leute. Fertige Arbeit statt gestellter Motive, mit Ort, Jahr und Aufgabe beschriftet.
Seitenaufbau
Die Reihenfolge folgt den Fragen, die Kunden stellen: Was können Sie, wo arbeiten Sie, wie erreiche ich Sie, wer kommt zu mir.
Bedienung am Telefon
Anruffläche, Menü und Formularfelder groß genug für einen Daumen. Tippziele ab 44 Pixel, auch bei klammen Fingern im Winter.
Wiedererkennung
Website, Fahrzeug, Arbeitskleidung und Angebotsmappe zeigen dieselbe Handschrift. Wer den Transporter kennt, erkennt die Seite wieder.
Farbwelt: zwei Farben, die es im Betrieb schon gibt
Die Farbfrage ist meist schon beantwortet, bevor jemand danach fragt. Auf dem Transporter steht eine Farbe, auf den Jacken steht dieselbe, auf dem Bauschild in der Regel auch. Diese Farbe wird zur Hauptfarbe der Website — nicht weil sie besonders modern wäre, sondern weil Wiedererkennung wertvoller ist als jede Modefarbe. Dazu kommt ein dunkler Ton für große Flächen und ein Satz Grautöne für Text, Linien und Kästen. Mehr braucht es nicht. Schwierig wird es nur, wenn die Firmenfarbe hell ist: Ein helles Gelb oder Orange trägt Schrift nicht. Dann wandert die Farbe in Flächen, Rahmen und Symbole, während der Text auf einem dunklen Grund steht. Verloren geht dabei nichts, die Farbe bleibt sichtbar.
Wie eine Farbwelt entsteht
Abgeleitet statt ausgesucht
Wir beginnen nicht mit einer Farbpalette, sondern mit Fotos vom Fahrzeug, von der Arbeitskleidung und vom letzten Bauschild. Daraus wird eine Hauptfarbe bestimmt, ein dunkler Ton für Flächen ergänzt und ein Signalton festgelegt, der ausschließlich auf Anruf- und Formularflächen liegt. Anschließend wird jede Kombination aus Schriftfarbe und Hintergrund gemessen. Was unter 4,5 zu 1 liegt, kommt nicht in den Entwurf. Wie das im fertigen Zustand wirkt, zeigen die Design-Beispiele.
- Hauptfarbe aus dem, was auf der Straße schon steht
- Ein dunkler Ton für Flächen, ein heller für Ruhe
- Signalfarbe nur für Anruf und Formular, sonst nirgends
- Kontraste gemessen, nicht geschätzt
Schrift: groß genug für die Baustelle
Ihre Website wird selten in Ruhe am Schreibtisch gelesen. Sie wird im Auto gelesen, im Treppenhaus, mit einem Handschuh an der einen Hand. Dünne Schriftschnitte und 13 Pixel Fließtext funktionieren unter diesen Bedingungen nicht, egal wie elegant sie im Entwurf wirkten. Wir setzen darum eine gut lesbare Schriftfamilie in zwei bis drei Schnitten ein, halten den Fließtext am Telefon bei 18 bis 20 Pixel und begrenzen die Zeilenlänge, damit das Auge den Zeilenanfang wiederfindet. Überschriften werden größer statt gesperrt: Wörter in Großbuchstaben lesen sich langsamer, gerade auf kleinen Bildschirmen. Und die Telefonnummer ist kein Bild im Kopfbereich, sondern eine Fläche, die man antippt.
| Entscheidung | Vorlage von der Stange | Für den Handwerksbetrieb |
|---|---|---|
| Fließtext am Telefon | 13 bis 15 Pixel | 18 bis 20 Pixel |
| Schriftschnitt | dünne Varianten für den Effekt | kräftige Schnitte, die bei Sonne stehen |
| Zeilenlänge | über die volle Bildschirmbreite | höchstens rund 75 Zeichen |
| Überschriften | in Großbuchstaben gesperrt | normal geschrieben, dafür größer |
| Telefonnummer | Grafik im Kopfbereich | Anruffläche ab 44 Pixel Höhe |
| Kontrast Text zu Fläche | hellgrau auf weiß | mindestens 4,5 zu 1, gemessen |
Der Bürobildschirm täuscht
Bildsprache: Ihre Baustellen, nicht die einer Bilddatenbank
Es gibt kaum etwas, das eine Handwerker-Website schneller beliebig macht als ein Bild aus einer Bilddatenbank. Die Motive sind erkennbar gestellt, die Kleidung ist zu sauber, das Werkzeug liegt zu ordentlich. Menschen, die einen Betrieb suchen, sehen so etwas mehrmals am Tag und lesen es als das, was es ist: austauschbar. Ihre eigenen Aufnahmen sind fast immer die bessere Wahl, selbst wenn sie mit dem Telefon entstanden sind. Sie zeigen Ihre Arbeit, Ihre Leute und Ihre Gegend. Damit daraus ein einheitlicher Satz wird, begleiten wir Sie für einen halben Tag auf Baustelle oder in der Werkstatt und bereiten vorhandenes Material einheitlich auf. Mehr dazu steht auf der Seite zu Fotos für die Handwerker-Website.

Aufbau: die Reihenfolge, in der Kunden denken
Fünf Ebenen von oben nach unten
Erst zeigen, dann erklären
Wer Ihre Startseite öffnet, hat wenige Sekunden Geduld. In dieser Zeit muss klar werden, welches Gewerk hier arbeitet und in welcher Gegend. Ein Begrüßungsabsatz leistet das nicht, ein großes Bild mit einer kurzen Zeile darunter schon. Direkt danach folgt der Weg zum Kontakt, erst dann die Leistungen als Kacheln mit eigenen Bildern, die fertigen Arbeiten und zum Schluss der Betrieb selbst. Erklärtexte wandern dorthin, wo jemand sie bewusst aufruft: auf die Leistungsseiten. Was dabei inhaltlich auf jede Seite gehört, beschreibt die Übersicht zur Website für Handwerker.
- Bild und ein Satz oben, kein Vorwort
- Anrufen und Schreiben ohne Scrollen erreichbar
- Vier bis sechs Leistungskacheln, jede mit eigenem Bild
- Fertige Arbeiten mit Ort, Jahr und Aufgabe
- Betrieb und Team zum Schluss, dort wo sie gesucht werden
Warum das anders aussehen darf als bei einer Kanzlei
Eine Kanzlei verkauft etwas Unsichtbares: Urteilsvermögen, Diskretion, Sorgfalt. Ihre Gestaltung arbeitet folgerichtig mit viel Weißraum, ruhigen Blau- und Grautönen und wenig Bild. Ein Handwerksbetrieb verkauft das Gegenteil, nämlich ein Ergebnis, das man anfassen kann. Deshalb darf hier das Bild die Fläche beherrschen, deshalb darf die Farbe zupacken, deshalb dürfen Zahlen groß sein. Seriosität entsteht in beiden Fällen an derselben Stelle: durch Ordnung. Gleiche Abstände, eine Schriftfamilie, saubere Kanten, vollständige Angaben zu Betrieb, Anschrift und Verantwortlichen. Unseriös wirkt nicht die kräftige Farbe, sondern das Durcheinander — sieben Farben, drei Schriften, ein Impressum ohne Namen. Wie sich das von einem Baukasten-Auftritt unterscheidet, steht im Vergleich Baukasten oder Agentur.
Drei Wege, drei Ergebnisse
Dieselben Inhalte, drei sehr verschiedene Auftritte — und was das jeweils für die Wirkung bedeutet.
Vorlage aus dem Baukasten
- Nicht enthalten: Farben und Schriften sind vorgegeben
- Nicht enthalten: Motive stammen aus einer Bilddatenbank
- Nicht enthalten: Am Telefon meist nur verkleinert, nicht umgebaut
- Enthalten: In wenigen Tagen online
Gestaltung wie für eine Kanzlei
- Nicht enthalten: Viel Weißraum, wenig Bild
- Nicht enthalten: Das Gewerk ist im ersten Bildschirm nicht zu erkennen
- Nicht enthalten: Gedeckte Farben ohne Bezug zum Fahrzeug
- Enthalten: Wirkt sachlich und aufgeräumt
Gestaltung für Ihren Betrieb
- Enthalten: Farbe und Schrift aus dem eigenen Bestand abgeleitet
- Enthalten: Eigene Projektbilder, einheitlich aufbereitet
- Enthalten: Zuerst für das Telefon entworfen, dann für den Rechner
- Enthalten: Kontraste und Tippziele gemessen, nicht geschätzt
- Enthalten: Fester Preis, bevor die erste Zeile entsteht
So läuft die Gestaltung ab
Bestand ansehen
Fahrzeugbeschriftung, Arbeitskleidung, Bauschild, Angebotsmappe, vorhandene Fotos. Daraus ergibt sich meist schon die halbe Gestaltung, ohne dass etwas erfunden werden muss.
Farbwelt und Schrift festlegen
Hauptfarbe, dunkler Ton, Signalfarbe, Grautöne und ein Schriftpaar in zwei bis drei Schnitten. Alle Kombinationen werden auf Kontrast geprüft, bevor sie in den Entwurf gehen.
Entwurf zuerst am Telefon
Die Startseite entsteht im schmalen Format, danach folgen Tablet und Rechner. Sie sehen den Entwurf mit Ihren echten Inhalten, nicht mit Blindtext.
Bilder aufnehmen
Ein halber Tag Bildbegleitung auf einer Baustelle oder in der Werkstatt, dazu die Aufbereitung vorhandener Aufnahmen. Der Termin hat keinen eigenen Preis, er steckt im Projektpreis.
Abnahme und Übergabe
Zwei Korrekturrunden, dann die Übergabe mit einer kurzen Anleitung für eigene Änderungen. Wer die laufende Pflege abgeben möchte, findet sie unter Wartung und Pflege.
Fahrzeugbeschriftung, Arbeitskleidung, Bauschild, Angebotsmappe, vorhandene Fotos. Daraus ergibt sich meist schon die halbe Gestaltung, ohne dass etwas erfunden werden muss.
Hauptfarbe, dunkler Ton, Signalfarbe, Grautöne und ein Schriftpaar in zwei bis drei Schnitten. Alle Kombinationen werden auf Kontrast geprüft, bevor sie in den Entwurf gehen.
Die Startseite entsteht im schmalen Format, danach folgen Tablet und Rechner. Sie sehen den Entwurf mit Ihren echten Inhalten, nicht mit Blindtext.
Ein halber Tag Bildbegleitung auf einer Baustelle oder in der Werkstatt, dazu die Aufbereitung vorhandener Aufnahmen. Der Termin hat keinen eigenen Preis, er steckt im Projektpreis.
Zwei Korrekturrunden, dann die Übergabe mit einer kurzen Anleitung für eigene Änderungen. Wer die laufende Pflege abgeben möchte, findet sie unter Wartung und Pflege.
Was in der Gestaltung enthalten ist
- Farbwelt aus Hauptfarbe, dunklem Ton, Signalfarbe und Grautönen, abgeleitet aus Ihrem Bestand
- Schriftpaar in zwei bis drei Schnitten mit gemessenen Kontrastwerten für helle und dunkle Darstellung
- Gestaltete Muster für Startseite, Leistungsseite, Referenzseite und Kontaktseite
- Bedienung am Telefon zuerst: Anruffläche, Menü und Formularfelder in Daumenreichweite
- Halber Tag Bildbegleitung vor Ort, ohne eigenen Preis, plus Aufbereitung vorhandener Aufnahmen
- Barrierearme Umsetzung mit ausreichenden Kontrasten, Tippzielen und beschrifteten Formularfeldern
- Kacheln, Schaltflächen und Kästen als wiederverwendbare Bausteine für spätere Seiten
- Übergabe mit einer kurzen Anleitung, wie Sie Texte und Bilder selbst austauschen
Was die Gestaltung kostet
Typische Ausgangslagen
Beispiel, kein Kundenprojekt. Keine Zusicherung bestimmter Ergebnisse.
Zeigen Sie uns Ihren Transporter
Ein Foto vom Fahrzeug, ein paar Aufnahmen von fertigen Arbeiten und zehn Minuten am Telefon reichen für eine erste Einschätzung, wie Ihre Website aussehen könnte und was sie kostet.